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Das Totengebet (Cenaze Namazı)
Ablauf des Totengebets und wo es in Hamburg gesprochen wird: Moschee, Friedhof, Finkenriek.
Das Totengebet (arabisch Salat al-Dschanaza, türkisch Cenaze Namazı) ist eine Gemeinschaftspflicht. Es wird stehend gesprochen, ohne Verbeugung und Niederwerfung, mit vier Takbir. Der Verstorbene liegt dabei vor dem Imam, in Richtung Mekka. Alle, die dabei sein wollen, sind willkommen, auch Nichtmuslime dürfen respektvoll teilnehmen.
Wo in Hamburg: In der Moscheegemeinde, meist nach einem der täglichen Gebete, besonders nach dem Freitagsgebet. Oder direkt auf dem Friedhof: Finkenriek hat einen überdachten Platz mit Totenstein am Waschhaus. Öjendorf hat einen Granittisch, Ohlsdorf hält das Gebet im Freien am Grabfeld. Der Bestatter und die Gemeinde stimmen Ort und Zeit ab.
Wer das Gebet nicht kennt: Man stellt sich hinter den Imam und folgt seinen Bewegungen. Die Bittgebete kann man still oder in der eigenen Sprache sprechen.