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Bestattungsfonds: Vorsorge für den Todesfall

DITIB, VIKZ, IGMG und private Fonds: Was sie kosten, was sie leisten, und warum man früh beitreten sollte.

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Ein Bestattungsfonds ist eine Solidargemeinschaft: Für einen Jahresbeitrag von etwa 50 bis 65 € übernimmt der Fonds im Todesfall die Überführung ins Herkunftsland und die Abwicklung, oft auch ein Flugticket für eine Begleitperson. Die drei großen Fonds in Deutschland gehören zu DITIB, VIKZ und IGMG, dazu kommen private Anbieter.

Was meist enthalten ist: Abholung, Sarg mit Zinkeinlage, Leichenpass, Flug, Übergabe an einen Partnerbestatter im Zielland. Bei manchen Fonds alternativ die Bestattung in Deutschland.

Was meist nicht enthalten ist: Die Grabstätte und die Beisetzungsgebühren, in Deutschland wie im Zielland. Der Grabstein.

Worauf man achten sollte: Die Mitgliedschaft muss vor dem Todesfall bestehen, oft mit Wartezeit von einigen Wochen bis Monaten. Ab einem bestimmten Alter (meist 60 Jahre) ist ein ärztliches Attest oder eine höhere Aufnahmegebühr nötig. Ehepartner und Kinder sind in der Regel mitversichert, erwachsene Kinder brauchen eine eigene Mitgliedschaft. Wer den Beitrag nicht zahlt, verliert den Schutz.

Alle Fonds mit Kontakt, Beitrag und Hamburger Ansprechpartnern stehen unter Vereine und Fonds.