Warum es wichtig ist
Ein Ort, an dem Muslime in Hamburg bleiben können
In Wilhelmsburg leben seit den 1960er Jahren viele muslimische Familien, die meisten mit Wurzeln in der Türkei. Ihre Kinder und Enkel sind hier geboren, sie arbeiten hier, sie gehören hierher. Wenn jemand starb, gab es auf der Elbinsel trotzdem keinen Ort, an dem eine Bestattung nach islamischem Ritus vollständig möglich war: kein Raum für die rituelle Waschung, kein Platz für das Totengebet, nur ein kleines Feld mit wenigen Gräbern.
Die meisten Familien ließen ihre Verstorbenen deshalb in die Türkei überführen. Das ist teuer, es kostet Tage, und das Grab liegt danach tausende Kilometer von den Angehörigen entfernt. Ein muslimischer Friedhof mit eigenem Waschhaus vor der Haustür bedeutet: Die Toten bleiben dort, wo ihre Familien leben, und die Familien können ihre Gräber besuchen.




